Salzburg, Ignaz Rieder Kai

Auf einem halbrunden Sockel aus Ziegelsteinen, der an einen Krematoriumskamin erinnert, erhebt sich eine Hand, die aus mehreren Metallplatten, immer kleiner werdend und sich in einen Flammenstern auflösend, herausgearbeitet wurde. Um die Hand befindet sich eine quadratische Metallplatte, die in neun Felder aufgeteilt ist, mit der oben genannten Inschrift.

Das Denkmal steht in einer Parkanlage am Ignaz Rieder Kai, wo ehemals ein Trabrennplatz lag, welcher jedoch einem Sammellager für Sinti und Roma weichen musste. Von dort aus wurden die rund 300 Menschen dann in das Lager Maxglan gebracht.

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Lackenbach, Ritzingerstraße/Berggasse

Das Denkmal in Lackenbach soll nicht nur an die Deportationen der Sinti und Roma erinnern, sondern auch an deren Alltagsleben, wenn sie beim Bau von Straßen helfen mussten und sich bei der mühevollen Bearbeitung der riesigen Steine oft zu Tode schufteten. Um dies auch im Mahnmal wieder zuspiegeln, wurden auf bewusst unregelmäßig verlegte Steinplatten verschiedenartigste Formen erstarrter Basaltsteine geschichtet. Diese unbehauenen Steinblöcke sollen die körperliche Schwerstarbeit symbolisieren, die für das Herauslösen, Transportieren und Verlegen des Straßenbaumaterials notwendig war. Das ganze Steinensemble sollte noch mit einer Grünbepflanzung abgerundet werden, die für das Weiterleben (während und nach dem Krieg) steht.
Mit der Aufstellung des Denkmals im Kreuzungsbereich der ansteigenden Ritzingerstraße, steht es nicht einmal 200 Meter entfernt von dem damaligen Standort des Zigeunerlagers.

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Buchkirchen, Bäckergasse

Wir gedenken der Buchkirchner Opfer
der NS-Diktatur.

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