Mauthausen, KZ-Gedenkstätte Mauthausen

Das Denkmal steht zwischen den Mahnmalen des Staates Israel und der Bundesrepublik Deutschland oberhalb des ehemaligen Granitsteinbruchs „Wiener Graben“. Als Element des Mahnmals symbolisiert eine 13 Meter lange Eisenbahnschiene die Deportationen der Sinti und Roma nach Mauthausen sowie die Transporte von dort in die anderen Konzentrations- und Vernichtungslager. Gedenkstelen tragen die Namen dieser Lager, die heute als Symbol des Völkermords an über 500 000 Sinti und Roma im nationalsozialistisch besetzten Europa stehen: Auschwitz, Chelmno, Buchenwald, Dachau, Bergen-Belsen, Ravensbrück, Sachsenhausen. Die Inschriften auf den beiden Granitsteinen des Mahnmals gedenken dieser ermordeten Menschen und insbesondere der noch im März 1945 von der SS in Mauthausen ermordeten Säuglinge und Kinder. Eine Plattform, von Stahl- und Glasplatten eingefasst, ragt über die Geländekante in den Mauthausener Steinbruch hinaus und lenkt den Blick des Betrachters auf die im Norden gelegene „Todesstiege“, als Symbol für die Leiden der Häftlinge.

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Nordhausen, KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora

Die beiden ersten Gedenkplatten mit oben genannter Inschrift befinden sich auf dem ehemaligen Appellplatz. Die dritte Gedenkschrift befindet sich auf einer niedrigen Mauer, die in sechs Abschnitte unterteilt den Appellplatz umgibt und die Namen von Opfergruppen und Ländern, denen die Häftlinge angehörten, aufführt.

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Flossenbürg, KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

In der Ausstellung der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg wird das Schicksal der ermordeten Sinti und Roma im KZ Flossenbürg während des Nationalsozialismus thematisiert.

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