Hodonín

Mit Unterstützung der Stadtverwaltung von Kunstadt und der Regierung der Tschechischen Republik enstand 1997 das Denkmal, das am Ort der Massengräber etwa 150 Meter vom ehemaligen Lager entfernt errichtet wurde.
1998 wurde auf dem Friedhof in Černovice, wo 73 Häftlinge begraben sind, eine Gedenktafel für die Opfer des ehemaligen »Zigeunerlagers Hodonin« angebracht.

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Bukarest

In Gedenken an die 25.000 Roma und 200.000 Juden Rumäniens, die dem Nationalsozialismus zum Opfer fielen.

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Oświęcim, Gedenkstätte Auschwitz

Das Mahnmal besteht aus einer schwarzen, steinernen Steele auf einem Sockel, die vor einer roten Backsteinwand mit einem Schornstein steht. In der Wand sind zwei Fensternischen mit den Gedenkinschriften eingelassen, die dort auf Deutsch und Polnisch angebracht sind. Die Steele selbst ist auch beschriftet.

Die deutsche Übersetzung der Inschrift auf der Steele lautet:

„Gedenkstätte für die toten Sinti:
In diesem KZ Lager Auschwitz-Birkenau wurden in der Hitlerzeit von 1940–1945 viele tausende Sinti – Männer, Frauen und Kinder grauenhaft gequält, vergast und totgeschlagen.
In ewigem Gedenken für meinen Vater Karischen und meine Mutter Setta und meine Schwester Wirza und meine Tochter Natali
Vincenz Rose“

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Lodz, Bahnhof Radegast

Gedenkstätte an die im „Zigeunerghetto“ in Lodz verstorbenen und deportierten Sinti und Roma.

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Sierning, Mühlauweg

Nicht nur der Kindergarten in Letten wurde nach Sidonie Adlersburg benannt, sondern auch ein Denkmal wurde ihr zu Ehren davor aufgestellt. Die Plastik aus Granit stellt eine schützende Mutter dar und ist eine bleibende Erinnerung an den erschütternden „Fall“ des Roma-Mädchens.

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Sankt Pantaleon, St. Pantaleon

In Erinnerung an die Grausamkeiten im Lager Weyer 1940/41.

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Salzburg, Ignaz Rieder Kai

Auf einem halbrunden Sockel aus Ziegelsteinen, der an einen Krematoriumskamin erinnert, erhebt sich eine Hand, die aus mehreren Metallplatten, immer kleiner werdend und sich in einen Flammenstern auflösend, herausgearbeitet wurde. Um die Hand befindet sich eine quadratische Metallplatte, die in neun Felder aufgeteilt ist, mit der oben genannten Inschrift.

Das Denkmal steht in einer Parkanlage am Ignaz Rieder Kai, wo ehemals ein Trabrennplatz lag, welcher jedoch einem Sammellager für Sinti und Roma weichen musste. Von dort aus wurden die rund 300 Menschen dann in das Lager Maxglan gebracht.

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Murtal Bundesstraße Ortsbereich Triebendorf

Während in der Ausstellung im Stadtmuseum erste Forschungsergebnisse zu den Lagern Triebendorf und St. Lambrecht sowie der Deportation der Roma und Sinti präsentiert werden, wird in diesem Kontext auch der öffentliche Raum bespielt: Entlang des Teilstückes der Murtalbundesstraße, an dem die im Lager Triebendorf internierten Männer zur Zwangsarbeit eingesetzt waren, stehen von der Künstlerin Larissa Aharoni entworfene „Verkehrsschilder“, die an die Schicksale der hier internierten Sinti und Roma erinnern.

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Mauthausen, KZ-Gedenkstätte Mauthausen

Das Denkmal steht zwischen den Mahnmalen des Staates Israel und der Bundesrepublik Deutschland oberhalb des ehemaligen Granitsteinbruchs „Wiener Graben“. Als Element des Mahnmals symbolisiert eine 13 Meter lange Eisenbahnschiene die Deportationen der Sinti und Roma nach Mauthausen sowie die Transporte von dort in die anderen Konzentrations- und Vernichtungslager. Gedenkstelen tragen die Namen dieser Lager, die heute als Symbol des Völkermords an über 500 000 Sinti und Roma im nationalsozialistisch besetzten Europa stehen: Auschwitz, Chelmno, Buchenwald, Dachau, Bergen-Belsen, Ravensbrück, Sachsenhausen. Die Inschriften auf den beiden Granitsteinen des Mahnmals gedenken dieser ermordeten Menschen und insbesondere der noch im März 1945 von der SS in Mauthausen ermordeten Säuglinge und Kinder. Eine Plattform, von Stahl- und Glasplatten eingefasst, ragt über die Geländekante in den Mauthausener Steinbruch hinaus und lenkt den Blick des Betrachters auf die im Norden gelegene „Todesstiege“, als Symbol für die Leiden der Häftlinge.

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Mattersburg, Alter Mattersburger Friedhof

Auf dem alten Mattersburger Friedhof wurde die Skulptur eines gebeugten Torso aufgestellt, welcher „die Demut vor dem Leben“ ausdrücken soll.

(In der Bildhauerei ist ein Torso die bewusste, meist plastische Darstellung eines menschlichen Körpers ohne Gliedmaßen oder eine im Laufe der Zeit durch Kriege, ideologische Motive etc. verstümmelte Version einer Statue eines „ganzen“ Menschen.)

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