1.8. Freiheit durch übertritt zum Islam



Freiheit durch übertritt zum Islam

 

Moslems durften nach islamischen Recht nicht als sklaven gehalten werden




Durch
die Niederschlagung von Aybak und Yildiz 1206, den letzten
beiden Sklavengenerälen der Ghaznawiden Dynastie, wurden
die Roma nach fast 200 jähriger Versklavung befreit.
Befreit, soweit dieses zu diesem Zeitpunkt ging.

Um 1200 war die gesamte Region islamisiert sogar die alten
Ursprungsgebiete der Roma. Nach dem Fall des Ghaznawiden Reiches
bildeten sich in der Region einzelne kleine arabische Emirate.
Die Roma hatten diese Möglichkeit nicht, denn sie hatten
keinerlei territoriale Ansprüche. Dieses ist der Grund
gewesen, weshalb die Roma dem „Rum-Seldschuken"
Reich beitraten. Die Rum-Seldschuken boten den Übertritt
zum Islam an mit dem damit verbundenen Vorteil, Bürger
zu werden. Moslems nahmen keine islamischen Sklaven also war
dies der Weg der Roma aus der Sklaverei. Die Sinti hingegen
scheinen sich dem Islam verweigert zu haben und blieben somit
in der Sklaverei. Dieser Umstand führte zu der Differenzierung
zwischen Roma und Sinti, ausgehend von den Sinti.

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