1.9. Sklavenwirtschaft in Asien und Fluchtbewegungen



Sklavenwirtschaft in Asien und Fluchtbewegungen

 

 

 

 




Schon
im neunten Jahrhundert setzte sich die Methodik der Sklaven-Armeen
und Polizisten durch. Der Hauptgrund weshalb Sklaven in diesen
Berufen arbeiten mussten war, dass sich der Normale Araber
zu gut war, in diesen verachteten Berufen zu arbeiten. Früh
setzte sich dieses durch, da dadurch die Staatssysteme stabiler
waren als dem Volk zu trauen und sich von ihm schützen
zu lassen.

Sklaven waren einfacher zu kontrollieren, also
abhängiger und gehorsamer. Die Truppen Mahmouds setzen
sich zum größten Teil aus Sklaven zusammen. Dieses
war zu dieser Zeit völlig legitim. Der Sklavenhandel
war fester Bestandteil der damaligen Gesellschaften. Der Weg
zum Sklaven war damals nichts Besonderes. Man konnte in

Gefangenschaft geraten oder direkt von Sklavenhändlern
über Generationen hinweg verkauft werden.

Nicht selten waren hohe Offiziere „Sklaven" wobei
dieser Begriff lediglich die Herkunft schildert.

Es gehörte
zum System, Sklaven auch in das Verwaltungssystem einzusetzen.
Einige wurden auch am Hofe erzogen und ausgebildet. Es kam
auch

vor, dass Sklaven zu Vertrauten und Beratern der Herrscher
wurden. Die Sinti ergriffen die ersten Fluchtmöglichkeiten
gen Westen, denn im Osten, das wussten sie, herrschte immer
noch Sklaverei und man könnte sie kennen. So blieb nur
der unbekannte wilde Westen, denn der wilde Osten war, schon
bekannt.


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