1.5. Dschingis Khan

Dschingis Khan



Dschingis Khan und die Mongolen

 

 

 

 





Der
Einfall Dschingis Khans 1221 sorgte für eine Neuordnung
der Machtverhältnisse. 35 Jahre vor dem ersten Einfallen
Dschingis Kahns in der Region, ging die Dynastie der Ghaznawiden
unter. In den ersten Jahren nach dem Niedergang der Ghaznawiden,
entstand ein Machtvakuum. Dieses versuchten unter anderen
die Rum Seldschuken zu füllen. Territorial verbundene
Völker der Region, endlich befreit von der Sklaverei,
oder im der Hoffnung einen Teil des Reiches zu retten,

bildeten sich kleine Emirate. Hierbei fielen die Roma geschichtlich
wohl zu ersten mal „durchs Netz“. Sie hatten keine

territorialen Ansprüche in der Region. Zu diesem Zeitpunkt
war Ihr Ursprungsgebiet, im heutigen Pakistan bereits Islamisiert,
und aus dem Osten kamen die marodierenden Mongolen-Horden.
Es blieb ihnen nur, dem Reich der Rum – Seldschuken
oder den Mameluken beizutreten, und dieses zum eigenen Schutz.

 

Dschingis Kahns Reich endete, westlich in Arabien, nördlich
mit dem Reich der Rum - Seldschuken, südlich mit Indien,
weiten Teilen der früheren Sowjet Union, inklusive Moskau,
gehörten zum Mächtigen Reich der Berittenen Krieger
der Mongolen.

Die jahrhunderte
lange Präsenz, und der furchterregende Einfall der „Goldenen
Horden“, sorgten bei den Roma für Angst. Im Besonderen
da sie den Aufprall der beiden Fronten 1221 selber miterlebten,
und vielleicht als Sklaventruppen teilnehmen mussten, als
Dschalal Al-di, der Sohn des Chwaresm-Schahs, die einzige
Gegenfront gegen das Mongolenreich aufstellte, die hielt,
wenn auch nur eine Schlacht. Diese Schlacht fand in Parwan
statt zwischen Ghanzi und Bamian, nachdem die Truppen dort
gesammelt wurden. Es ist anzunehmen, dass die Roma Teil dieser
Armee waren, die die Mongolen zurückschlug. Dieses würde
auch erklären wieso sie so strikt im „Rum –
Seldschuken“ Reich und später im Osmanischen Reich
verblieben.

 

Die Mongolen Herrschten in Indien mit den Mogul-Kaisern bis
1858, also blieb kein Weg zurück in die Heimat.

Über sechs Millionen Menschen fielen den Plünderungen
und Verwüstungen der Mongolischen Horden zum Opfer.

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